Rückblick 6. Internationalen Robert-Schumann-Chorwettbewerb
20. bis 24. Oktober 2010

Robert Schumann hätte seine reinste Freude an schöner Chormusik gehabt. Vom 20. bis 24. Oktober 2010 waren 22 Chöre aus sieben Nationen beim 6. Internationalen Robert-Schumann-Chorwettbewerb in Zwickau zu Gast. Der Wettbewerb war Teil der Veranstaltungsreihe, die aus Anlass des 200. Geburtstages des Komponisten stattfand.

 

Ihm zu Ehren hatten die Chorgäste am Eröffnungstag rote Rosen an seinem Denkmal niedergelegt und im Verlauf des Wettbewerbs und Festivals viele seiner weltbekannten Kompositionen seines reichhaltigen Repertoires angestimmt. Aufführungsorte waren das Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“, sowie Kirchen und Konzertsäle.
Bei Begegnungskonzerten in und um Zwickau waren die Chöre aus Brasilien, China, Dänemark, Lettland, Litauen, Russland und Deutschland bewundert und beklatscht worden. Im großen Finale am Sonntag wurde der Gewinner des Robert-Schumann-Chorpreises gekürt und die Urkunden verliehen. Sieger des mit 2500 Euro dotierten Preises wurde er " 4x4 Frauenchor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg" unter Leitung von Heike Kiefner-Jesatko.

Impression des Wettbewerbs - 1000 stimm-
gewaltige Chorsänger sorgten für hochklas-
sige musikalische Unterhaltung und mit-
reißende Stimmung.

Vier strahlende Herbsttage verzauberten das „Tor zum Erzgebirge“, Zwickau, für die musikalischen Gäste aus Asien, Europa und Südamerika. Der Veranstalter INTERKULTUR und die Stadt Zwickau zogen nach den Tagen Chormusik ein positives Fazit. Das künstlerische Komitee um Ralf Eisenbeiß sowie die Juroren Nico Nebe (Deutschland), Nicol Matt (Deutschland) und Georg Kugi (Österreich) waren von der Klasse und der Leidenschaft der teilnehmende Chöre angetan. „Das Ambiente der Wettbewerbs- und Festivalsorte in Zwickau und die Laienchöre waren ausgezeichnet. Die Sängerinnen und Sänger waren hoch motiviert und präsentierten sich mit Freude dem Publikum und der Jury.“, resümierte Eisenbeiß und würdigte Zwickau als „weltoffene Stadt“.

Die Kategoriesieger des diesjährigen Wettbewerbs kamen aus Lettland, Russland und Deutschland. Chöre aus Deutschland konnten in insgesamt vier Kategorien die höchste Auszeichnung erreichen. Ein Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Robert Schumann erhielt der „4x4 Frauenchor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg“, Dirigentin Heike Kiefner-Jesatko. Einen Dirigentenpreis erhielten Edgars Vitols (LU FMF Jauktais Koris Aura, Lettland) und Mikhail Slavkin (Youth Choir „PREOBRAJHENIE“, Russland).